Pokerchips � leicht, schwerer und klingend
Pokerchips sind außer den Pokerkarten die bedeutendsten Elemente des Zubehörs und gut geeignet, gerade bei Einstiegsspielern ohne Geld ereignisreiche Spielrunden zu erleben. Selbst für Weltturniere lassen sich Chips nicht wegdenken. 300 bis 500 Chips reichen der Erfahrung nach für einen umfangreichen Pokerabend; der Handel kennt unterschiedliche Chips in den Farben Weiß, Rot, Grün, Blau und Schwarz, die verschiedenen Zielgruppen sowie auch privaten Wirtschaftsverhältnissen zugeordnet werden können. Im Folgenden sollen nun fünf verschiedene Sorten von Pokerchips in Verbindung mit ihren Eigenschaften aufgeführt werden:

(a) 5 Gramm wiegen Chips, die aus hochwertigem und strapazierfähigem Hartplastik in verschiedenen Farben hergestellt werden und ohne Wertaufdruck erhältlich sind.
(b) 9 Gramm wiegen Chips, die sich allein in ihrem Gewicht von denen als (a) aufgeführten unterscheiden. (c) 11,5 Gramm wiegen Chips, die einen Metallkern enthalten und die sich aus hochwertigem Verbundmaterial zusammensetzen. Diese Produkte sind kratzfähig und strapazierfähig, auch kann festgestellt werden, dass diese "gut in der Hand liegen".
(d) 13,5 Gramm wiegen Chips, die sich durch das Gewicht, jedoch auch in ihrem Wertaufdruck durch die Chips der Gruppe (c) unterscheiden.
(e) 15 Gramm wiegen Chips, die aus Ton gebrannt werden, und in hoher Qualität, mit Wertaufdruck und mit einem bestimmten Klang bzw. dem "Spielgefühl" der Weltturniere versehen sind. Auch hier gilt: Diese Produkte werden als robust bzw. unzerbrechlich beschrieben.

Für schnell Entschlossene: der Pokerkoffer
Es ist für den Verbraucher möglich, jedoch nicht notwendig, Spielchips einzeln zu erwerben. Der Handel bietet hier einen sogenannten "Pokerkoffer" an, der mit einer Varietät an Pokerzubehör ausgestattet ist.

(a) sind dies Pokerchips. Entbehren diese einem Wertaufdruck, kann � theoretisch � bei jedem Spiel jede Farbe mit einem neuen Wert vereinbart werden. Jedoch vorherrschend in der Pokerbranche ist die folgende Wertabstufungsregelung: "Weiß" hat den niedrigsten Wert. Höherwertig ist "Rot". Dann folgt "Blau", danach "Grün" � schließlich gilt "Schwarz" als werthöchste Farbe.
(b) gehört zur Standardausstattung eines Pokerkoffers auch eine Spieleanleitung, d. h., Kartenwerte, konkurrierende Blätter so wie die Verwendung der Pokerchips werden erläutert.
(c) Kennzeichnungen sind ebenfalls in einem "Poker-Set" enthalten, die anzeigen, wer "Dealer" ist, wer die Aufgabe der "Blinds" übernimmt. Die Rede ist von den sogenannten "Dealer"-Buttons, die durchaus auch als eigenwertige Kunststücke bzw. farblich besonders gestaltete Kreationen (auch mit entsprechenden Schriftzügen) gestaltet werden.
(d) Für gewöhnlich enthalten Pokerkoffer noch zwei Sets an Pokerkarten. Diese sind jedoch meist aus Pappe oder Papier und somit für den langfristigen Gebrauch ungeeignet. Wir haben f�r Sie den grossen Online Casinos Test im Internet gestartet.

Was nicht zum Poker gehört
Doch generell sei gesagt: Pokerchips, Pokerkarten und ein Pokertisch sind sämtliche Utensilien an Pokerzubehör, die "man braucht". Interessierte sollten gegenüber Werbehinweisen, die auf weiteres Pokerzubehör hinweisen, kritisch gegenüber orientiert bleiben. Spezielle Pokerkleidung ist generell unnötig, dies sieht man an Pokerspielern, die während Turnieren abgebildet werden. Diese kleiden sich so, wie es ihnen für ein mehrstündiges Pokerturnier oder gar ein gesamtes Pokerwochenende individuell komfortabel erscheint bzw. wie es ihnen in ihrem bisherigen Leben ebenso bereits entgegengekommen ist. Manche bringen Maskottchen mit bzw. persönliche Talismane; ist jedoch jemand auch vor seiner "Pokerzeit" kein Freund von dieser Art Utensilien gewesen, werden sie plötzlich � als Pokerzubehör � auch nicht notwendig, nur weil sie beworben werden. Die betrifft ebenso die bereits erwähnten Dealerbuttons wie auch die oft zitierten Sonnenbrillen. Diese verbergen den Blick, jedoch am unberechenbarsten erscheint ein Spieler, wenn er sich aus einer völlig inneren Ruhe heraus mit einem offenen Blick an den Kartentisch setzt. Ein Spieler, der um des Spielens willen spielt, sich jedoch nicht psychologisch von einem Geldgewinn abhängig macht, wird stets eine Art undefinierbaren Gleichmut ausstrahlen und entsprechend das "richtige" Gemüt besitzen, einer hoch ausgepriesenen Pokerrunde beizuwohnen.









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Die Pokerkarte: stabil und beständig
Doch nun zum wichtigsten Element des Pokerzubehörs: Karten aus Papier bzw. Altpapier sind jedem geläufig, als Werbegeschenk, aus Schulzeiten, die dazu dienten, in den Pausen ein naives Spiel durchzuführen. Doch der erfahrenere bzw. stilvolle Spieler, der die Karten nun auch für Poker einzusetzen beabsichtigt, hat eine andere Auswahl: Es gibt Karten, die aus härterer Pappe hergestellt werden, jedoch ebenso welche aus Vollplastik bzw. Acetat. Bei Acetat handelt es sich um Kunststoff-Cellulose (Wasser abweisend, kreditkartenähnliches Material). Aus diesem Material sind ebenfalls Karten hergestellt, die jedoch in diesen Fällen einer höheren Preiskategorie zugeordnet werden. Jedoch genau diese sind schmutzresistent, können sich nicht verformen (Papierkarten quellen mit der Zeit an den Rändern auf) und können nicht zwecks Falschspiels geknickt, mit gewöhnlichen Stiften gekennzeichnet oder auch nicht einmal angeritzt werden.

Zahlen, Formen und Farben
Doch wie haben Pokerkarten auszusehen bzw. wie grenzen sie sich von ungeeigneten Imitaten ab? Für gewöhnlich entsprechen Pokerkarten dem sogenannten "französischen Blatt". Das heißt: 52 Karten existieren (entsprechend der Anzahl der Wochen des Jahres). Vier Farben (entsprechend den vier Jahreszeiten) sind festgelegt, nämlich Kreuz, Herz, Pik, Karo. Jede Kartenreihe enthält 13 Werte (entsprechend 13-maligem Aufkommen des Vollmondes im Jahr): Die Karten zwei bis zehn entsprechen ihrem Zahlenwert; dann folgt Bube (= 11), Dame (= 12), König (= 13) und As (= 14). Im anglo-amerikanischen, nämlich tatsächlich auch so genutzten Pokerblatt werden die Bezeichnungen "Bube" durch "Jack", abgekürzt "J" ersetzt sowie "Dame" durch "Queen", abgekürzt "Q". Pokerkarten unterscheiden sich von anderen Karten (etwa Skatkarten etc.) darüber hinaus durch eine vergrößerte Buchstabenkennung. Spielkarten dieser Art sind generell 8,8 cm lang, die speziell für den Pokerbetrieb gedachten sind 6,2 cm breit (dies sind sechs Millimeter mehr als andere). Mike Caro (Pokerspieler, -geschäftsmann, -theoretiker, -autor, -vollzeitschulgründer der Gegenwart) begann in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts, das vierfarbige Pokerspiel zu propagieren. Nicht mehr nur schwarz und rot, sondern: Kreuz ist grün und Karo ist blau. Dies vereinfacht nicht nur den "ersten Blick" für Anfänger, sondern auch für die unmissverständliche Abbildung auf unterschiedlichen Bildschirmen bei Online-Poker eignet sich diese Regelung.